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Werbung nervt, das ist nichts Neues. Auch auf dieser Website findet Ihr Werbung, allerdings ausschließlich in eigener Sache. Fremde Werbebanner möchte ich hier nicht haben. Und ganz abgesehen vom Nerv-Faktor sollte man auch die Gefahr nicht unterschätzen, die von Werbebannern ausgeht. Jeder hat zum Beispiel sicher schon von Verschlüsselungstrojanern gehört, die die eigenen Daten als Geiseln nehmen und nur gegen Zahlung eines Lösegelds EVENTUELL wieder freigeben. Einfangen kann man die sich auch durch Werbebanner. Und das ohne dass der Webseitenbetreiber davon weiß. Mit jedem bezahlten Banner gibt der Betreiber einer Webseite ein kleines Fensterchen für fremden Inhalt frei, über den er keine Kontrolle hat. Ob dort ein harmloses, aber nervig blinkendes GIF eingeblendet wird oder eine potentiell gefährliche Flash-Werbung, kann der Betreiber unter Umständen gar nicht entscheiden. Ganz zu schweigen von JavaScripten, welche durch diese "Fensterchen" mit eindringen. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Unzählige Tracker verfolgen dein Surfverhalten, führen genau Buch über gesehene Seiten, Formulareingaben, eingegebene Suchbegriffe etc. Nun gibt es ja für jeden Browser passende Erweiterungen, um Werbung auszublenden / abzuschalten. Aber das ist das Problem, das funktioniert nur in einem Browser und es muss auch noch eine Erweiterung installiert werden, die diesen Browser verlangsamt und auch gepflegt werden muss.
Was ist aber mit eurem Smartphone? Die wenigsten werden ihr Telefon gerootet haben, um einen Adblocker nutzen zu können. Und wenn, dann gilt dasselbe wie oben, eine zusätzliche App läuft im Hintergrund, verbraucht Resourcen und kann unter Umständen nicht jede andere App werbefrei machen.

Mike Kuketz stellt hier eine tolle Variante für Hobby-Bastler vor, die sich etwas mit Computern auskennen. Auf Basis eines Raspberry Pi wird ein eigener DNS-Server im LAN installiert, der Werbung ausfiltert und damit für alle Geräte in eurem Netzwerk funktioniert, zum Beispiel auch für In-App-Werbung auf dem Handy.

Für diejenigen, die sich nicht zutrauen, einen eigenen DNS zu pflegen, gibt es aber auch eine mögliche Alternative. Vorausgesetzt, Ihr benutzt in Eurem Netzwerk einen Router, in dem Ihr den DNS einstellen könnt, auf den der Router zugreifen soll. In meinem Fall ist das eine Fritzbox, dort kann man zwischen 2 Möglichkeiten wählen:
- Vom Anbieter zugewiesene DNS-Server benutzen
- Eigene DNS-Server-Adressen angeben

Ich habe mehrere DNS-Anbieter getestet, die Werbefreiheit versprechen.
Den Anfang machte AlternateDNS. Die Serveradressen eingetragen, bestätigt und los gings. Super, die Werbung war weg! Allerdings auch das Tempo. Diese Server scheinen sehr langsam oder überlastet zu sein, jedenfalls verlangsamte sich der Seitenaufruf deutlich. Ob das an den temporär schwankenden Bandbreiten des DSL lag oder an den Servern, weiß ich nicht, ich vermute letzteres, da es sich über 3 Tage nicht änderte.

Test #2: OpenDNS
Da hatte ich allerdings etwas falsch verstanden. Bei OpenDNS kann man sich einen Account einrichten und im Webinterface selbst festlegen, was geblockt werden soll. Shoppingseiten, Sexseiten etc. stehen als Kategorien zur Verfügung. Allerdings KEINE Adserver. Werbung war also nach wie vor da.

Test #3: AdguardDNS
Als drittes (und letztes) kam AdguardDNS dran, momentan bleibt dieser Dienst auch bei mir als DNS eingestellt. Die Werbung ist weg, das Tempo leidet nicht (jedenfalls nicht bei mir). Jemand mit sehr hoher Bandbreite bzw. kürzeren Ping-Zeiten mag da andere Erfahrungen machen, bei meinen 11 Mbit/s habe ich subjektiv keine Verlangsamung spüren können.

Fazit: Als einfach umzusetzende Lösung gegen Werbung ist der Wechsel des DNS sinnvoll, ich persönlich nutze AdguardDNS ein. Einen vierten Dienst habe ich noch gefunden, NoAD, aber habe ihn noch nicht getestet.

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